
Oh Stadt aus Gold, oh Stadt aus Stein
15th century medieval folk instruments (lute, hurdy-gurdy, harp, recorder, bagpipes, frame drums), male & female alternating vocals, catchy medieval melody, dark bard ballad style, mixed with modern dance beat and uplifting trance production, mystical intro building into epic medieval trance anthem.
Westend·4:43

4:43
Oh Stadt aus Gold, oh Stadt aus Stein
15th century medieval folk instruments (lute, hurdy-gurdy, harp, recorder, bagpipes, frame drums), male & female alternating vocals, catchy medieval melody, dark bard ballad style, mixed with modern dance beat and uplifting trance production, mystical intro building into epic medieval trance anthem.
Creator: WestendRelease Date: March 8, 2026
Lyrics
[Strophe 1 – Mann]
Unter Türmen aus Gold und aus kaltem Gestein
wohnen Herren im Kerzenlicht fein,
sie trinken auf Tugend und heiligen Schein
und nennen ihr Herz fromm und rein.
Sie sprechen von Ordnung und Gottes Gericht,
vom rechten und sündigen Weg,
doch nachts, wenn die Stadt im Schweigen zerbricht,
folgen sie heimlich der Gier.
[Refrain – Mann & Frau]
Oh Stadt aus Gold, oh Stadt aus Stein,
wer trägt hier Schuld, wer soll rein sein?
Am Tage Fluch, bei Nacht Begehr —
die Armen tragen der Reichen Ehr.
Oh Stadt aus Gold, hör unser Lied,
wo Hunger still die Kinder aufzieht.
Denn unter Kronen, kalt und schwer,
schlägt oft ein Herz aus dunklem Teer.
[Strophe 2 – Frau]
Ich geh durch die Gassen im Regen der Nacht,
zwei Kinder hält mein Herz fest.
Die Welt hat mich niemals zur Dame gemacht,
doch sie nennt mich sündig und schlecht.
Kein Ring schmückt die Hände, kein Name mein Haus,
kein Priester hat je mich geweiht,
doch meine zwei Kinder sind alles daraus,
was blieb von verlorener Zeit.
[Strophe 3 – Mann]
Und wer klopft dort leise an ihre Tür?
Ein Herr mit Siegel und Gold.
Am Tage verflucht er ihr sündiges Los,
bei Nacht wird sein Atem so hold.
Er wirft ihr ein Silber wie Buße ins Kleid
und nennt es ein stilles Geschäft.
Doch keiner der Richter, der Tugend verschreit,
fragt je nach der Wahrheit und Recht.
[Refrain – Mann & Frau]
Oh Stadt aus Gold, oh Stadt aus Stein,
wer trägt hier Schuld, wer soll rein sein?
Am Tage Fluch, bei Nacht Begehr —
die Armen tragen der Reichen Ehr.
Oh Stadt aus Gold, hör unser Lied,
wo Hunger still die Kinder aufzieht.
Denn unter Kronen, kalt und schwer,
schlägt oft ein Herz aus dunklem Teer.
[Strophe 4 – Frau]
Am Morgen, wenn Glocken durch Nebel erklingen,
und Priester zum Beten rufen,
halt ich meine Kinder und hör sie noch singen
von Himmel und heiligen Stufen.
Doch ich weiß genau, was die Nacht mir erzählt,
was unter den Mänteln geschieht:
Die gleichen, die Tugend und Reinheit erwählt,
sind jene, die heimlich zu mir zieht.
[Solo]
[Finale – Mann & Frau gemeinsam]
So singt, ihr Barden, von Türmen aus Gold,
von Hunger und heiligem Schein.
Denn wer diese Welt nach dem Silber nur formt,
der wird niemals wahrhaft rein.
Oh Stadt aus Gold, vergiss nicht dies:
Der Himmel sieht tiefer als ihr.
Und manchmal steht Wahrheit im zerrissenen Kleid
leise vor eurer Tür.
Unter Türmen aus Gold und aus kaltem Gestein
wohnen Herren im Kerzenlicht fein,
sie trinken auf Tugend und heiligen Schein
und nennen ihr Herz fromm und rein.
Sie sprechen von Ordnung und Gottes Gericht,
vom rechten und sündigen Weg,
doch nachts, wenn die Stadt im Schweigen zerbricht,
folgen sie heimlich der Gier.
[Refrain – Mann & Frau]
Oh Stadt aus Gold, oh Stadt aus Stein,
wer trägt hier Schuld, wer soll rein sein?
Am Tage Fluch, bei Nacht Begehr —
die Armen tragen der Reichen Ehr.
Oh Stadt aus Gold, hör unser Lied,
wo Hunger still die Kinder aufzieht.
Denn unter Kronen, kalt und schwer,
schlägt oft ein Herz aus dunklem Teer.
[Strophe 2 – Frau]
Ich geh durch die Gassen im Regen der Nacht,
zwei Kinder hält mein Herz fest.
Die Welt hat mich niemals zur Dame gemacht,
doch sie nennt mich sündig und schlecht.
Kein Ring schmückt die Hände, kein Name mein Haus,
kein Priester hat je mich geweiht,
doch meine zwei Kinder sind alles daraus,
was blieb von verlorener Zeit.
[Strophe 3 – Mann]
Und wer klopft dort leise an ihre Tür?
Ein Herr mit Siegel und Gold.
Am Tage verflucht er ihr sündiges Los,
bei Nacht wird sein Atem so hold.
Er wirft ihr ein Silber wie Buße ins Kleid
und nennt es ein stilles Geschäft.
Doch keiner der Richter, der Tugend verschreit,
fragt je nach der Wahrheit und Recht.
[Refrain – Mann & Frau]
Oh Stadt aus Gold, oh Stadt aus Stein,
wer trägt hier Schuld, wer soll rein sein?
Am Tage Fluch, bei Nacht Begehr —
die Armen tragen der Reichen Ehr.
Oh Stadt aus Gold, hör unser Lied,
wo Hunger still die Kinder aufzieht.
Denn unter Kronen, kalt und schwer,
schlägt oft ein Herz aus dunklem Teer.
[Strophe 4 – Frau]
Am Morgen, wenn Glocken durch Nebel erklingen,
und Priester zum Beten rufen,
halt ich meine Kinder und hör sie noch singen
von Himmel und heiligen Stufen.
Doch ich weiß genau, was die Nacht mir erzählt,
was unter den Mänteln geschieht:
Die gleichen, die Tugend und Reinheit erwählt,
sind jene, die heimlich zu mir zieht.
[Solo]
[Finale – Mann & Frau gemeinsam]
So singt, ihr Barden, von Türmen aus Gold,
von Hunger und heiligem Schein.
Denn wer diese Welt nach dem Silber nur formt,
der wird niemals wahrhaft rein.
Oh Stadt aus Gold, vergiss nicht dies:
Der Himmel sieht tiefer als ihr.
Und manchmal steht Wahrheit im zerrissenen Kleid
leise vor eurer Tür.
