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Die schwarze Stadt

echos, 3D Sound FX, Horror, Fear, creepy

Chronicle of Black Blood·5:35

Lyrics

*** Die schwarze Stadt -

Sie nannten die junge Frau meist nur 'Die Schreiberin'. Doch ihr Name war Theresza. Selten das sie von jemanden mit ihrem Namen gerufen wurde. Die Meisten waren froh darüber wenn sie überhaupt nichts mit ihr zu schaffen hatten. Denn sie gehörte zur Kaste der Runen Schreiber. Jene die ihre Zauber aus Blut schnitzten. In die eigene Haut oder in die Haut Anderer. Man munkelte das Theresza aus dem versiegelten Viertel stammte. Aber man munkelte viel. Und wenn man die Augen aufmachte und sich umschaute, dann wurde einem doch auch schnell bewusst das diese ganze verfluchte Stadt eigentlich hinter einem Siegel existierten sollte. Dunkelheit. Finsternis. Ungeziefer und Tod. Überall. Und ein schwarzes unbeschreibliches Mysterium, irgendwo verborgen. Das die Luft schlecht machte. Und dick. An manchen Tagen fiel es schwer diesen Dunst einzuatmen. Einen Namen? Natürlich hatte die Stadt einen Namen. Obsidian, nannte man sie. Aber ein Edelstein war sie nicht. Nur Schwarz. Und das war nur der Name den man ihr gab um nicht : Die Namenlose Stadt sagen zu müssen. Ihr Name war irgendwann einfach verschwunden... oder musste im Verborgenen bleiben. Warum? Es gab Dinge die, die einfachen Leute hier nicht wussten. Und die, die es wussten, die sprachen es nicht aus.

Die Stadt, sie veränderte sich. Jede falsche Entscheidung konnte die Steine dazu bringen alte Wege zu verschütten oder Neue auf zu tun. Die Stadt ließ niemanden mehr gehen der den Weg hier her gefunden hatte. Und je weniger die Menschen wussten, um so weniger lief man Gefahr das es passierte... das sie falsche Entscheidungen trafen.

Die Schreiberin streifte oft durch die Gassen. Hielt sich an Orten auf welche von den Meisten gemieden wurden. Sie lauschte. Sie beobachtete. Und sie suchte nach dem 'Sänger'. Denn Theresza wusste, wenn er sein Lied irgendwann vollenden würde. Und nicht nur Bruchstücke davon sang, dann würde etwas .... geschehen. Etwas von großen Ausmaßen. Etwas von dem sie noch keine Ahnung hatte. Etwas das jetzt noch nicht geschehen durfte. Und sie hatte es sich zur Aufgabe gemacht, ihn am singen zu hindern. Er.... Nathaniel... brachte die Dinge in den Fluss. Und ihre Aufgabe war es diesen Dingen eine Form zu verleihen. Irgendwann würden sie ETWAS wecken... wecken müssen. Doch bis dahin rann noch viel an Wasser den schwarzen Fluss entlang. Es war noch zu früh.

Wieder verharrte sie. Lauschte. Doch kein Ton, kein Lied war zu vernehmen. Und doch spürte sie das etwas nicht stimmte. Terry zog den Dolch vom Gürtel. Ein kurzer Schnitt in die Hand, dann ging sie in die Knie und presste die Finger gegen den Boden. Schloss die Augen. Um zu fühlen. ***

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intro spoken

Längst vergessen, von Karten verschwunden

existiert eine Stadt aus Tränen und Leid.

Ein schwarzes Mysterium, der Name gebannt

Wünsche und Träume mit Glück längst verbrannt...

Refrain

Sing mich nicht, ich bin schon da

Sprich mich nicht, ich bin dir nah

Schreib mich nicht, etwas liegt verborgen

Male die Zeichen, es gibt kein Morgen.

Geh auf die Suche, du musst es finden

Solange wird diese Stadt dich binden.

vers 1

Stein ist hier auf Stein gebaut,

Nichts ist leise, nichts ist wirklich laut

und nichts steht wirklich still.

Die Gassen hegen ihren Willen,

Regen erzählt was die Stadt vergaß

Kadaver für die Ratten zum Fraß

Namen mit Blut an Wände geschrieben

Diesen Ort kann man nicht lieben...

(Er liebt nur dich und hält dich fest...)

Refrain

Sing mich nicht, ich bin schon da

Sprich mich nicht, ich bin dir nah

Schreib mich nicht, etwas liegt verborgen

Male die Zeichen, es gibt kein Morgen.

Geh auf die Suche, du musst es finden

Solange wird diese Stadt dich binden.

Vers 2

Die Mauern vergessen hier keinen Schritt

Jeder Stein hört bei Gesprächen mit

Glocken sprechen ohne Klang -

Die Zeit wird hier nicht alt, nur bahng

Tief unter den Stufen hier schläft ein Schwur

Und jede Entscheidung hinterlässt eine Spur.

Das Licht ist müde, die Schatten wach

Die Dunkelheit mächtig, die Tage schwach.

(Wenn du könntest würdest du fliehen...

doch wohin? Wohin würdest du gehn...)

Refrain

Sing mich nicht, ich bin schon da

Sprich mich nicht, ich bin dir nah

Schreib mich nicht, etwas liegt verborgen

Male die Zeichen, es gibt kein Morgen.

Geh auf die Suche, du musst es finden

Solange wird diese Stadt dich binden.

Vers 3

Menschenhand so oft voll von anderem Blut

Die Herzen sind schwer, und es fehlt hier an Mut

Jeder Ton, den du hörst, ein leiser Eid

jede Tür ein Stück Vergangenheit

Und wenn du fällst, so tauche ein

in eiskalten Atem und verfluchten Stein.

Diese Stadt nimmt was du nicht freiwillig gibst

sie stiehlt sich das was immer du liebst.

(Sie stiehlt sich das was auch immer du liebst...)

Refrain

Sing mich nicht, ich bin schon da

Sprich mich nicht, ich bin dir nah

Schreib mich nicht, etwas liegt verborgen

Male die Zeichen, es gibt kein Morgen.

Geh auf die Suche, du musst es finden

Solange wird diese Stadt dich binden.

Outro

Sing mich nicht, ich bin schon da

Sprich mich nicht, ich bin dir nah

Schreib mich nicht, etwas liegt verborgen

Male die Zeichen, es gibt kein Morgen.

Geh auf die Suche, du musst es erkennen

Sonst wird die Stadt deine Seele verbrennen...

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