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Wind der Fremden (Edit) (Remastered)

folk, Epic folk ballad with deep male baritone vocals, low war drums and archaic horns in unison calls. Verses stay close and intimate with droning strings and soft choir hum; choruses explode into wide, hymn-like gang vocals and pounding toms. Bridge pulls back to near a cappella chant, then returns with full-band swells, layered choirs, and a final, defiant cadence.

Kain-Sound·4:02

Lyrics

Verse 1

Aus der Tiefe meiner Adern

Steigt der Rauch der alten Zeit

Namen

Die wie Steine klingen

Rollen durch die Ewigkeit

Großvaterhände auf meiner Schulter

Schwer wie Erde

Rau vom Feld

Doch der Klang der fernen Sprachen

Kratzt bereits an unsrer Welt

Chorus

Wind der Fremden

Reißt an unseren Fahnen

Zerfetzt das Tuch der Ahnen

Nacht für Nacht

Ich trag euch weiter

Ungebeugte Namen

In meiner stillen Wut

In eurer Macht

In hundert Jahren

Schaun sie uns nicht ähnlich

Sie tragen andre Worte

Andre Tracht

Doch ich bewahre

Dunkel und unendlich

Identität und Heimat über Nacht (hey!)

Verse 2

Um die Häuser wehn Geschichten

Ohne Wurzel

Ohne Grund

Unsre Märchen

Unsre Lieder

Fallen leise

Werden stumm

Doch in mir

Da brennt die Sprache

Rau und klar wie Winterluft

Jedes harte

Alte Vokel

Schneidet sich in Herz und Brust

Chorus

Wind der Fremden

Reißt an unseren Fahnen

Zerfetzt das Tuch der Ahnen

Nacht für Nacht

Ich trag euch weiter

Ungebeugte Namen

In meiner stillen Wut

In eurer Macht

In hundert Jahren

Schaun sie uns nicht ähnlich

Sie tragen andre Worte

Andre Tracht

Doch ich bewahre

Dunkel und unendlich

Identität und Heimat über Nacht (oh-oh)

Bridge

Kein Geschrei und keine Fäuste

Nur ein Flüstern

Hart wie Stahl

Wenn ich leise

Unbeirrbar

Unsre alten Worte mal

Wenn mein Kind sie wieder haucht

Tief im Schlaf

Fast unbedacht

Zieht ein unsichtbares Banner

Durch die neu gewordne Nacht (hey!)

Chorus

Wind der Fremden

Reißt an unseren Fahnen

Zerfetzt das Tuch der Ahnen

Nacht für Nacht

Ich trag euch weiter

Ungebeugte Namen

In meiner stillen Wut

In eurer Macht

In hundert Jahren

Schaun sie uns nicht ähnlich

Doch in ihren Adern

Leise

Unvergänglich

Läuft noch unsre ferne

Stolze Schlacht

Wind der Fremden

Komm

wirst mich finden

Ich beuge mich nicht

Ich zerbreche nicht

Ich bleib die Wurzel unter allen Winden

Identität und Heimat über Nacht

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