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Autopilot An

Autopilot An

In a dimly lit room filled with the vibrant pulse of a synthesizer, the atmosphere is charged with suspense, weaving a tapestry of minimalist yet intricate textures. Layers of atmospheric synths rise and fall, echoing the brooding presence of angular guitars that cut through the darkness like a beacon. A powerful energy builds as the soundscape transforms, melding into a hypnotic rhythm with squelchy basslines that evoke the spirit of acid house, inviting listeners to surrender to its relentless groove. The intensity escalates, as orchestral elements sweep in, creating a cinematic backdrop that feels both uplifting and daunting, capturing the essence of a world on the brink of transformation. This is a journey through sound, where post-punk edginess collides with ambient depth, driving forward into the unknown, energizing souls under the electric glow of a rave-lit night.

JohnAngel·4:20

Lyrics

Titel: Autopilot an

Intro

Yeah.

Schon wieder Montag.

Oder Dienstag?

Ist doch eh alles das Gleiche.

Komm... aufstehen.

(Let’s go)

Part 1

Sechs Uhr morgens, der Wecker reisst mich aus den Träumen raus

Draussen dunkel, Kälte zieht durch das Treppenhaus

Die Augen schwer, als lägen Bleiplatten auf den Lidern

Der Körper will nicht, Schmerzen in allen Gliedern

Kipp’ den Kaffee runter, schwarz wie meine Laune

Blick in den Spiegel, wo ich mich vor mir selber staune

Wie ich das jeden Tag pack', rein in die U-Bahn

Menschenmassen schieben sich wie Vieh auf der Zugbahn

Alle starren aufs Handy, keiner hebt den Blick

Jeder sucht im Feed nach einem kleinen bisschen Glück

Doch da ist nichts, nur Werbung und Fassaden

Der Zug hat Verspätung, wir müssen wieder warten

Schweissgeruch und Stress in der Luft, ich krieg Atemnot

Verkaufe meine Lebenszeit für das Abendbrot

Pünktlich stempeln, das Lächeln ist nur aufgesetzt

Willkommen im System, wo dich keiner wertschätzt.

Hook

(Energisch, druckvoll)

Und das Rad dreht sich weiter, immer im Kreis

Wir zahlen für das Leben den höchsten Preis

Jeden Tag funktionieren, Autopilot an

Sag mir, wann kommen wir hier irgendwann mal an?

(Es ist der)

Alltag – er frisst uns auf, Stück für Stück

Wir schauen nach vorn, doch wir wollen nur zurück

Alltag – zwischen Rechnungen und Pflicht

Seh' ich im Tunnel schon lange kein Licht.

Part 2

Der Stapel auf dem Tisch wird höher, Akten wie Gebirge

Druck im Nacken, als ob mich jemand erwürge

Der Chef kommt rein, fragt nach Zahlen und Bilanzen

Während meine Nerven auf dem Drahtseil tanzen

„Haben Sie das fertig?“ – „Ja klar, kein Problem“

Innerlich schrei ich, doch ich bleib im System

Bequem ist das nicht, es ist ein Kampf gegen die Uhr

Mittagspause kurz, Essen schmeckt nach Pappe pur

Smalltalk in der Küche: „Na, wie war dein Wochenende?“

Dabei beten wir alle nur für die Wende

Raus aus dem Käfig, doch die Miete muss man zahlen

Wir malen uns die Zukunft aus in grauen Zahlen

17 Uhr, Feierabend, die Sonne ist schon weg

Der ganze Tag fühlt sich an wie ein einziger Fleck

Nach Hause schleppen, Kopf voll, Akku leer

Morgen früh klingelt der Wecker und es fällt wieder schwer.

Hook

Und das Rad dreht sich weiter, immer im Kreis

Wir zahlen für das Leben den höchsten Preis

Jeden Tag funktionieren, Autopilot an

Sag mir, wann kommen wir hier irgendwann mal an?

(Es ist der)

Alltag – er frisst uns auf, Stück für Stück

Wir schauen nach vorn, doch wir wollen nur zurück

Alltag – zwischen Rechnungen und Pflicht

Seh' ich im Tunnel schon lange kein Licht.

Bridge

(Beat wird ruhiger, atmosphärischer, fast flüsternd)

Haben wir dafür gelebt?

Aufstehen, arbeiten, schlafen.

Aufstehen, arbeiten, schlafen.

Ist das Freiheit? Oder ist das nur ein goldener Käfig?

Wir warten auf den Freitag.

Aber vergessen den Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag.

Das Leben zieht vorbei... während wir auf den Bildschirm starren.

Outro

Ja.

Autopilot an.

Funktionieren.

Nicht nachdenken.

Einfach machen.

Bis morgen.

(Stille)

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