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Ich bin Ich

A relentless industrial foundation drives the track, layering harsh metallic percussion with deep, distorted deathstep bass. Sped-up, robotic female Vocaloid vocals cut through, delivering manic melodies over chugging deathmetal guitars. Abrupt breakdowns and dark synths create a dense, crushing, horror-infused atmosphere.

Kasane·3:09

Lyrics

Die Masken fallen wie nasse Verbände ab

jede Schicht ein Stück Haut, das nie meine war

im Spiegel bricht das Glas nicht – ich breche

und aus den Scherben steigt endlich etwas Echtes

Ich verliere mich im Wahn – doch endlich bin ich Ich

keine Rolle mehr, kein falsches Lächeln, kein Versteck

der Wahnsinn hat die Ketten zerrissen, die ich selbst geschmiedet hab

und in den Trümmern steh ich nackt und grinsend da

Ich verliere mich im Wahn – und finde mich dabei

jeder Splitter reflektiert nur noch das Wahre

kein „normal“ mehr, das mich erstickt, kein „richtig“ mehr, das lügt

endlich bin ich Ich – und das ist der schönste Untergang

Instrumental

Die Stimmen haben aufgehört zu streiten

sie sitzen jetzt im Kreis und nicken mir zu

jede hat einen Namen, den ich früher hasste

jetzt sind sie Familie, blutige, laute Sippe

Ich laufe barfuß über Glasscherben aus gestern

jeder Schritt ein Ja zu dem, was ich war und nie sein durfte

die Wände flüstern nicht mehr „zieh dich zusammen“

sie schreien stattdessen „reiß dich weiter auf“

Der Verstand war nur ein Käfig aus Spiegeln

jetzt liegt er in Scherben und ich atme endlich frei

das Atmen schmeckt nach Metall und nach Sturm

und nach dem ersten echten „Ja, so bin ich“

Ich male mit meinem eigenen Schatten an die Decke

ein Porträt von dem Monster, das ich immer liebte

keine Reue mehr, keine Entschuldigung

nur noch stolzes Schwarz auf Schwarz

Wenn sie sagen „du hast den Verstand verloren“

antworte ich mit einem Lachen, das die Fenster sprengt

ja – und dabei hab ich endlich mich gefunden

im Kern des Chaos, wo alles andere starb

Instrumental

Ich verliere mich im Wahn – doch endlich bin ich Ich

keine Rolle mehr, kein falsches Lächeln, kein Versteck

der Wahnsinn hat die Ketten zerrissen, die ich selbst geschmiedet hab

und in den Trümmern steh ich nackt und grinsend da

Ich verliere mich im Wahn – und finde mich dabei

jeder Riss ist jetzt ein Eingang zu mir selbst

kein Heilmittel gesucht, kein Weg zurück gewollt

endlich bin ich Ich – und der Wahn ist mein Thron

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