
Das große Ganze (Im Blick)
MagnusVision
MagnusVision·4:12

4:12
Das große Ganze (Im Blick)
MagnusVision
Creator: MagnusVisionRelease Date: January 31, 2026
Lyrics
Das große Ganze (Im Blick)
Man sagt… irgendwer hat immer den Überblick.
Ich bin gespannt, wo der eigentlich sitzt.
Der Chef steht vorne, PowerPoint im Arm,
verteilt Befehle, geschniegelt und charmant.
Ich heb die Hand: „Moment, da fehlt doch was?“
Er lächelt müde, spricht den Zaubersatz:
„Keine Sorge, Kollege, ganz ruhig im Schritt —
ich hab das große und Ganze im Blick.“
Und während Projekte leise implodier’n,
darf ich meine Zweifel archivieren.
Ich seh nur To-do-Listen, Nachtschichten, Stress,
doch irgendwo da oben sitzt der Masterplan-Boss, yes.
Denn irgendwer hat immer den Überblick,
sitzt ganz weit oben mit dem Weitwinkelblick.
Egal wie schief hier alles grad tickt —
sie haben das große und Ganze im Blick.
Ja, irgendwer hat immer den Plan,
auch wenn man ihn nirgends erkennen kann.
Wir stolpern durchs Leben, Stück für Stück —
doch sie haben das große und Ganze im Blick.
In der Schule fragt ein Kind: „Wozu brauch ich das?“
Der Stoff ist trocken, die Antwort ist nass.
Die Lehrerin seufzt mit pädagogischem Tick:
„Vertrau uns einfach — wir haben den Überblick.“
Formeln tanzen, Jahreszahlen schrei’n,
kritisches Denken passt heut nicht rein.
Warum, wieso? Das bleibt implizit,
das große Ganze regelt den Rest schon mit.
Ich seh nur Tests, Klausuren und Zeitdruck pur,
doch irgendwo gibt’s sicher ’ne höhere Struktur.
Denn irgendwer hat immer den Überblick,
sitzt ganz weit oben mit dem Weitwinkelblick.
Egal wie schief hier alles grad tickt —
sie haben das große und Ganze im Blick.
Ja, irgendwer hat immer den Plan,
auch wenn man ihn nirgends erkennen kann.
Wir stolpern durchs Leben, Stück für Stück —
doch sie haben das große und Ganze im Blick.
Mit sechzehn willst du nur bei der Freundin sein,
die Eltern sagen Nein, ganz ruhig, ganz fein.
Du fragst nach Gründen, kriegst einen Spruch zurück:
„Wir sind die Eltern, wir haben den Überblick.“
Kein Argument, kein Bericht, kein Licht,
nur Autorität mit Wohlfühlgewicht.
Hausarrest mit philosophischem Anstrich,
das große Ganze schläft heut bei dir daheim im Stich.
Und in der Politik wird’s dann ganz groß,
da heißt’s: „Mehr Steuern — alternativlos!“
Du fragst: „Für wen?“ — geschniegelt, geschniegelt:
„Fürs große Ganze.“
Debatte geregelt.
Diagramme, Phrasen, ein ernstes Gesicht,
doch wo das Ganze ist, das sieht man nicht.
Nur kleine Leute mit großem Verzicht
und ein Riesenversprechen im Gegenlicht.
Manager, Lehrer, Eltern, Senat,
alle haben’s gesehen — nur wir sind zu platt.
Jeder erklärt dir die Welt im Schnelldurchlauf,
doch keiner malt dir die Landkarte drauf.
Denn irgendwer hat immer den Überblick,
thront über Zahlen mit Adlerperspektiv-Blick.
Egal wie laut dein Konto grad knickt —
sie haben das große und Ganze im Blick.
Ja, irgendwer hat immer recht,
auch wenn die Realität leise widerspricht.
Wir zahlen, wir lernen, wir warten auf Glück —
doch sie haben das große und Ganze im Blick.
Vielleicht ist das große Ganze ein scheues Tier,
lebt in Meetings und PowerPoint-Papier.
Man hört nur davon, man sieht es nie,
doch es rettet fast jede Hierarchie.
Also heb dein Glas auf den Überblick,
auf das Mantra für jedes Missgeschick:
Wenn nichts mehr Sinn macht, sag es mit Chic —
„Keine Sorge…
ich hab das große und Ganze im Blick.“
Man sagt… irgendwer hat immer den Überblick.
Ich bin gespannt, wo der eigentlich sitzt.
Der Chef steht vorne, PowerPoint im Arm,
verteilt Befehle, geschniegelt und charmant.
Ich heb die Hand: „Moment, da fehlt doch was?“
Er lächelt müde, spricht den Zaubersatz:
„Keine Sorge, Kollege, ganz ruhig im Schritt —
ich hab das große und Ganze im Blick.“
Und während Projekte leise implodier’n,
darf ich meine Zweifel archivieren.
Ich seh nur To-do-Listen, Nachtschichten, Stress,
doch irgendwo da oben sitzt der Masterplan-Boss, yes.
Denn irgendwer hat immer den Überblick,
sitzt ganz weit oben mit dem Weitwinkelblick.
Egal wie schief hier alles grad tickt —
sie haben das große und Ganze im Blick.
Ja, irgendwer hat immer den Plan,
auch wenn man ihn nirgends erkennen kann.
Wir stolpern durchs Leben, Stück für Stück —
doch sie haben das große und Ganze im Blick.
In der Schule fragt ein Kind: „Wozu brauch ich das?“
Der Stoff ist trocken, die Antwort ist nass.
Die Lehrerin seufzt mit pädagogischem Tick:
„Vertrau uns einfach — wir haben den Überblick.“
Formeln tanzen, Jahreszahlen schrei’n,
kritisches Denken passt heut nicht rein.
Warum, wieso? Das bleibt implizit,
das große Ganze regelt den Rest schon mit.
Ich seh nur Tests, Klausuren und Zeitdruck pur,
doch irgendwo gibt’s sicher ’ne höhere Struktur.
Denn irgendwer hat immer den Überblick,
sitzt ganz weit oben mit dem Weitwinkelblick.
Egal wie schief hier alles grad tickt —
sie haben das große und Ganze im Blick.
Ja, irgendwer hat immer den Plan,
auch wenn man ihn nirgends erkennen kann.
Wir stolpern durchs Leben, Stück für Stück —
doch sie haben das große und Ganze im Blick.
Mit sechzehn willst du nur bei der Freundin sein,
die Eltern sagen Nein, ganz ruhig, ganz fein.
Du fragst nach Gründen, kriegst einen Spruch zurück:
„Wir sind die Eltern, wir haben den Überblick.“
Kein Argument, kein Bericht, kein Licht,
nur Autorität mit Wohlfühlgewicht.
Hausarrest mit philosophischem Anstrich,
das große Ganze schläft heut bei dir daheim im Stich.
Und in der Politik wird’s dann ganz groß,
da heißt’s: „Mehr Steuern — alternativlos!“
Du fragst: „Für wen?“ — geschniegelt, geschniegelt:
„Fürs große Ganze.“
Debatte geregelt.
Diagramme, Phrasen, ein ernstes Gesicht,
doch wo das Ganze ist, das sieht man nicht.
Nur kleine Leute mit großem Verzicht
und ein Riesenversprechen im Gegenlicht.
Manager, Lehrer, Eltern, Senat,
alle haben’s gesehen — nur wir sind zu platt.
Jeder erklärt dir die Welt im Schnelldurchlauf,
doch keiner malt dir die Landkarte drauf.
Denn irgendwer hat immer den Überblick,
thront über Zahlen mit Adlerperspektiv-Blick.
Egal wie laut dein Konto grad knickt —
sie haben das große und Ganze im Blick.
Ja, irgendwer hat immer recht,
auch wenn die Realität leise widerspricht.
Wir zahlen, wir lernen, wir warten auf Glück —
doch sie haben das große und Ganze im Blick.
Vielleicht ist das große Ganze ein scheues Tier,
lebt in Meetings und PowerPoint-Papier.
Man hört nur davon, man sieht es nie,
doch es rettet fast jede Hierarchie.
Also heb dein Glas auf den Überblick,
auf das Mantra für jedes Missgeschick:
Wenn nichts mehr Sinn macht, sag es mit Chic —
„Keine Sorge…
ich hab das große und Ganze im Blick.“
