
Spiegelglas
Cineastisch, poetisch, schwebend, zerbrechlich, orchestral, elektronisch, intim, rhythmisch, sphärisch, fragmentarisch
Zorro17·3:14

3:14
Spiegelglas
Cineastisch, poetisch, schwebend, zerbrechlich, orchestral, elektronisch, intim, rhythmisch, sphärisch, fragmentarisch
Creator: Zorro17Release Date: May 19, 2025
Lyrics
[Strophe 1]
Ich bin ein Zimmer ohne Türen,
Wände aus Gedankenhaut.
Die Lampe flackert, flüstert Mühen,
doch keiner hört, was sie da schaut.
Im Fenster steht mein zweites Ich,
es trägt mich wie ein altes Kleid.
Zerschliss’ne Knöpfe halten mich
in einer Zeit aus Unbereit.
[Refrain:]
Und ich fall—
durch Spiegelglas,
seh mich an und frag:
Wer war ich,
als ich noch nicht
in deinem Blick gefangen lag?
Und ich schwimm—
durch Atemzug,
hör mein Herz im Takt der Uhr.
Doch es schlägt
nicht mehr für mich,
nur für Struktur.
[Strophe 2:]
Die Worte tropfen von den Lippen
wie Tinte auf ein Seidenkleid.
Du nennst es „nur Realitäten“,
ich nenne es „Vergänglichkeit“.
Ein Satz bleibt kleben an der Wand,
geschrieben mit Zikadenklang.
Er summt mich langsam in den Schlaf,
wo ich in Knoten weiterhang’.
[Refrain:]
Und ich fall—
durch Spiegelglas,
seh mich an und frag:
Wer war ich,
als ich noch nicht
in deinem Blick gefangen lag?
Und ich schwimm—
durch Atemzug,
hör mein Herz im Takt der Uhr.
Doch es schlägt
nicht mehr für mich,
nur für Struktur.
[Bridge:]
Ich zähl die Pixel deiner Nähe,
durch Glasscheiben und WLAN-Licht.
Wir schreiben uns in Bit und Tränen,
doch berühren können wir uns nicht.
[Letzter Refrain:]
Und ich fall—
durch Spiegelglas,
fällt mein Blick in dein System.
Ich war nie
die, die du siehst,
nur ein Gedicht in deinem Bildschirm.
Und ich schwimm—
durch Atemzug,
ein Algorithmus schreibt mein Lied.
Doch in mir,
ganz tief in mir,
singt etwas, das sich widersieht.
Ich bin ein Zimmer ohne Türen,
Wände aus Gedankenhaut.
Die Lampe flackert, flüstert Mühen,
doch keiner hört, was sie da schaut.
Im Fenster steht mein zweites Ich,
es trägt mich wie ein altes Kleid.
Zerschliss’ne Knöpfe halten mich
in einer Zeit aus Unbereit.
[Refrain:]
Und ich fall—
durch Spiegelglas,
seh mich an und frag:
Wer war ich,
als ich noch nicht
in deinem Blick gefangen lag?
Und ich schwimm—
durch Atemzug,
hör mein Herz im Takt der Uhr.
Doch es schlägt
nicht mehr für mich,
nur für Struktur.
[Strophe 2:]
Die Worte tropfen von den Lippen
wie Tinte auf ein Seidenkleid.
Du nennst es „nur Realitäten“,
ich nenne es „Vergänglichkeit“.
Ein Satz bleibt kleben an der Wand,
geschrieben mit Zikadenklang.
Er summt mich langsam in den Schlaf,
wo ich in Knoten weiterhang’.
[Refrain:]
Und ich fall—
durch Spiegelglas,
seh mich an und frag:
Wer war ich,
als ich noch nicht
in deinem Blick gefangen lag?
Und ich schwimm—
durch Atemzug,
hör mein Herz im Takt der Uhr.
Doch es schlägt
nicht mehr für mich,
nur für Struktur.
[Bridge:]
Ich zähl die Pixel deiner Nähe,
durch Glasscheiben und WLAN-Licht.
Wir schreiben uns in Bit und Tränen,
doch berühren können wir uns nicht.
[Letzter Refrain:]
Und ich fall—
durch Spiegelglas,
fällt mein Blick in dein System.
Ich war nie
die, die du siehst,
nur ein Gedicht in deinem Bildschirm.
Und ich schwimm—
durch Atemzug,
ein Algorithmus schreibt mein Lied.
Doch in mir,
ganz tief in mir,
singt etwas, das sich widersieht.
