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Die gar traurige Geschichte mit dem Feuerzeug

Backfire, oboe and clarinet ,plenty of vibrato, catchy, Adagio

Koshmaider·2:10

Lyrics

[instrumental intro]
[tuba solo]
[verse]
Paulinchen war allein zu Haus,
Die Eltern waren beide aus.
Als sie nun durch das Zimmer sprang
Mit leichtem Mut und Sing und Sang,
Da sah sie plötzlich vor sich stehn
Ein Feuerzeug, nett anzusehn.

„Ach“, sprach sie, „wie geschickt ist das!
Ei, wie es brennt! Ei, wie es passt!
Das will ich versuchen aus.“
Minutenlang blickte sie draus
Und sprach: „Ich weiß, was ich will:
Ich zünde ein Hölzchen an, wenn ich soll.
Meine Eltern haben's mir ja verboten;
Denn man kann sich verbrennen bis auf die Knochen.
Doch ich bin kein Kind mehr, ich bin gescheit,
Ich weiß, wie man's macht, es ist mir erneut.“

Und wie das Bübchen nun so spricht,
Da zündet es an ein Hölzchen nicht,
Ein zweites, ein drittes, das brennt wie Licht.
Es brennt die Hand, es brennt das Kleid,
Es brennt ganz furchtbar mit Heiterkeit.

Da schreit es laut: „Feuer! Ach Feuer!
Hilf! Ach hilf! Sonst verbrenn’ ich!“ Geheuer.
Da kommen die Nachbarn herzugelaufen:
Doch Paulinchen ist schon verkohlt zu Haufen.
Die Arme ist schwarz wie ein Kamin,
Nur die Schuhe und Schnürchen, die sind noch im Sinn.

Doch kommt die Mutter nach Haus geschwind,
Da sieht man, wie Paulinchen sind.
Die Mutter spricht: „Ach, weh und Ach!
Wo ist das arme Kind? Ach sprach!“
Und alles ist weg bis auf die Schuh’
Und ein wenig Asche, sonst keine Ruh’.

Paulinchen ist abgebrannt,
Bis auf die Schuh’ und etwas Brand.
Und die Moral von der Geschicht’:
Spiel nicht mit Feuer, liebe Kind’!

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