In den Tagen dazwischen

Lyrics
(Ultra-ruhiges Intro – ca. 60 BPM | Fingerpicking-Gitarre, warmes Piano, intim)
Lichterkette blinkt noch schief,
der Baum wirft Nadeln auf den Boden.
Kaffeetassen von gestern hier,
als hätt die Zeit kurz angehalten.
Wir reden durcheinander,
lachen über viel zu viel,
der Moment bleibt einfach stehen
und sagt: Bleib noch, wenn du willst.
(Strophe 2 – Folkig, erzählend | Tempo bleibt ruhig)
Der siebenundzwanzigste kommt ohne Eile,
der Morgen ist ganz still dabei.
Die Katze liegt im Fensterlicht
und denkt wohl: Es passt schon, wie es sei.
Geschenke ohne Zettel dran,
wir raten mehr, als dass wir wissen.
Und irgendwer summt eine Melodie
zwischen Keksen und Kaffeetischen.
(Refrain – Deutlicher Lift auf ca. 115 BPM | voller Radio-Pop-Groove)
In den Tagen dazwischen
ist die Welt nicht laut.
Was wir nicht perfekt gemacht haben
hat sich trotzdem aufgebaut.
Wir tragen die Stimmen von gestern
noch ganz sanft in uns fort.
In den Tagen dazwischen
ist Zuhause kein Ort.
(Strophe 3 – Half-Time-Feel | Groove zurückgenommen, Pop-Folk-Mix)
Der Kuchen ist ein bisschen schief,
doch keiner hier beschwert sich laut.
Ein Glas fällt um, nichts geht kaputt,
nur ein Lachen mehr im Raum.
Keiner zählt die Stunden,
keiner fragt, was morgen zählt,
weil dieses Jetzt gerade reicht
und alles andere kurz fehlt.
(Strophe 4 – Ruhiger Rückzug, warm, leicht lächelnd)
Die Weihnachtssongs sind ausgesungen,
die Melodien ziehn langsam aus.
„Last Christmas“ wartet wieder
ein ganzes Jahr.
Und all die Wünsche unterm Baum
sind leiser als gedacht –
denn all I wanted for Christmas
bist du noch immer, jede Nacht.
(Strophe 5 – Folk-Pop, sanfte Steigerung)
Der Baum verliert sein letztes Grün,
doch niemand räumt ihn heute weg.
Wir reden von früher, von später,
und bleiben trotzdem hier im Jetzt.
Der Braten war schön saftig,
ein Witz kam viel zu spät,
doch wir haben trotzdem zugehört,
weil Nähe leise Wege geht.
(Refrain – Wieder groß, vertraut, emotional)
In den Tagen dazwischen
ist die Welt nicht laut.
Was wir nicht perfekt gemacht haben
hat sich trotzdem aufgebaut.
Wir tragen die Stimmen von gestern
noch ganz sanft in uns fort.
In den Tagen dazwischen
ist Zuhause kein Ort.
(Bridge – Harter Tempobreak auf ca. 55 BPM | fast still: Stimme + Piano)
Kein Feuerwerk, nur Kerzenschein,
kein Ziel, nur stilles Gehen.
Das Alte darf sich setzen
und das Neue kurz entstehen.
Die Katze schnurrt im Halbdunkel,
der Raum wird weich und weit,
und irgendwo zwischen den Jahren
verliert die Zeit ihr Kleid.
(Letzter Refrain – Größter Moment | voller Sound, dann sanftes Outro)
In den Tagen dazwischen
nimmt das Jahr seinen Hut.
Wir winken ohne Eile
und sagen leise: War gut.
Und irgendwo zwischen den Jahren
bleibt ein Gefühl bestehn:
Dass wir nichts weiter brauchen,
als uns gegenseitig zu sehn.
(Outro – Instrumental | Gitarre & Piano, langsam ausklingend)
