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Wachgelegen

Wachgelegen

folk

Eklyne·4:39

Lyrics

Intro

Clock Ticks

Verse 1

Es ist drei Uhr nachts, und die Welt hat den Atem angehalten

nur in meinem Kopf, da tobt ein Sturm, mit unheimlichen Gewalten

Die Gedanken, die am Tag noch klein und handlich waren

wachsen zu Monstern heran, zu unbezwingbaren Scharen

Jedes ungelöste Problem, jedes falsche Wort, das ich gesagt

kommt zurück, um mich zu quälen, hat sich in mein Kissen geplagt

Der Zeiger der Uhr tickt lauter als mein Herz

ein Metronom des Wahnsinns, ein unendlicher Schmerz.

Instrumental

Verse 2

Ich dreh mich von links nach rechts, von der Zukunft in die Vergangenheit

die Decke ist zu schwer, das Kissen eine Ewigkeit

von Komfort entfernt, ich starre an die Decke, die Risse

werden zu Landkarten von Ländern, in denen ich nie war, gewisse

Dinge sollte man nicht denken, wenn man allein ist, im Dunkeln

doch das Gehirn hat seinen eigenen Willen, ein unkontrolliertes Munkeln

und Raunen, das mich nicht zur Ruhe kommen lässt

ein innerer Monolog, der mich bis zum Morgen fesselt, fest.

Break

Chorus

Ich hab mich wachgelegen, in den Falten der Nacht

und jeder Versuch zu schlafen, hat es nur schlimmer gemacht

Die Schäfchen, die ich zähle, haben scharfe Zähne und grinsen

und flüstern mir ins Ohr, dass ich den Verstand verlier'

in Zinsen

zahl ich jetzt die Sorgen des Tages zurück.

Instrumental

Bridge

Die Stadt schläft, die Autos schweigen, nur ein fernes Martinshorn

reißt ein Loch in die Stille, und ich fühl mich so verlor'n

wie nie zuvor, allein mit diesem Karussell im Kopf

das sich dreht und dreht und dreht, und keinen Aus-Knopf

findet, es ist ein seltsamer Zustand, zwischen Wahn und Klarheit

die Nacht ist ein Vergrößerungsglas, für jede kleine Unwahrheit.

Verse 3

Ich plane meinen Tag, meine Woche, mein ganzes Leben

um es fünf Minuten später wieder aufzugeben

Ich schreibe Reden, die ich nie halten werd, und Briefe, die ich nie abschick

Ich löse die Probleme der Welt, und scheitere am kleinsten Augenblick

der Realität, wenn der Wecker klingelt, und der neue Tag beginnt

bin ich ein Zombie, ein Gespenst, das vom Kaffee gewinnt

ein paar Stunden Gnadenfrist, bevor die nächste Nacht

mit ihrem stillen, lauten Terror wieder über mich wacht.

Break

Chorus

Ich hab mich wachgelegen, in den Falten der Nacht

und jeder Versuch zu schlafen, hat es nur schlimmer gemacht

Die Schäfchen, die ich zähle, haben scharfe Zähne und grinsen

und flüstern mir ins Ohr, dass ich den Verstand verlier'

in Zinsen

zahl ich jetzt die Sorgen des Tages zurück.

Instrumental

Outro

*Vogelgezwitscher setzt ein.* Oh, schon so spät?

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